Unser Haus

Selbst  bauen... "keep it simple"

Ein eigenes Haus, bleibt für viele Menschen ein Wunschtraum. Viel zu teuer, das können wir uns nie leisten, höre ich immer wieder. und wenn ich mir dann die Anzeigen von Maklern ansehe, dann sehe ich schnell, dass etwas daran ist. Trotzdem wundert es mich, dass die meisten es bei dieser Schlussfolgerung belassen. Die Möglichkeit selbst zu bauen und dabei sehr viel Geld und Ärger zu sparen, fassen die wenigsten ins Auge, selbst die nicht, die die notwendige Geschicklichkeit haben. Denn, das was man unbedingt braucht, sind ein paar Hände, die anpacken können, Pünktlichkeit und Durchsetzungsvermögen. Vielen werden einen Trotzdem als Abenteurer ansehen. Man wird hingewiesen auf alle möglichen Risiken, auf den Ärger, den Bauherren mit Pfusch während der Baus haben, der terminlichen und fachlichen Unzuverlässigkeit von Bauarbeitern. Aber das alles Trifft nicht zu, wenn Sie selbst bauen, denn Sie sind weniger abhängig. Kommt der Verputzer nicht zum abgesprochenen Datum, dann könnten Sie sich entscheiden einen anderen zu engagieren. Und die Qualität des Baus und die Kontrolle der Arbeiten, der von Ihnen beauftragten Firmen, haben Sie in eigener Hand. Im Zweifelsfall lassen Sie sich von Ihrem  Bauleiter (seine Funktion erkläre ich noch) beraten.

 

 

Natürlich ist das Mieten eines Hauses günstiger. Aber das Miethaus wird nie Ihr Eigentum. Ein eigenes Haus kann dagegen beim erreichen des Rentenalters, völliges Eigentum sein. Wohnkosten entfallen und setzen Sie so in eine bessere finanzielle Lage.

Wir haben auch selbst gebaut und zuerst überlegt welche Anforderungen wir an das Haus stellen, welche Arbeiten wir in Eigenleistung machen können und was wir jährlich für unseren Wohngenuss maximal bezahlen können (wie die Finanzierung gehen würde).

Wir kamen zu den folgendem Plan:

 

  • angemessenen Preis pro m2

  • Ein konstruktiv so einfach wie mögliche Bauweise nach eigenem Entwurf/kein Architektenhaus

  • ErdBaugrundstück von minimal 500 m2 für einen arbeiten und Rohbau von einem Bauunternehmen

  • Panelendach der Firma Unidek aus den Niederlanden (ich komme darauf zurück)

  • Kunstoffenster mit Montage der Lieferfirma

  • Verputzen der Innenräume und Außenwände von einem Spezialbetrieb

  • Alle weitere Arbeiten in Eigenleistung (teils in Zusammenarbeit und unter Kontrolle eines Meisterbetriebes)                                        

Das finden eines Baugrundstückes ist oft das größte Problem. Man erkundige sich am besten erst bei der Gemeinde ob es Bebauungspläne oder sog. Baulücken gibt und wer die Eigentümer sind. Kann die Gemeinde keine Auskunft geben, dann ist oft der Bürgermeister oder Ortsvorsteher der Mann der Bescheid weiß und Ihnen weiter helfen kann.

Nachdem ein Bauplatz gefunden ist, macht man den Entwurf des Hauses. Vorher hat dies keinen Zweck, denn die Festlegung wohin die unterschiedlichen Räume kommen, richtet sich nach dem Grundstück. Man sollt z.B. die Schlafzimmer  nicht an der Straßenseite haben und Terrasse bzw. Wohnzimmer auf den Süden ausrichten.

Wollen Sie  wirklich Geld sparen, dann nehmen Sie als Basis die Konstruktion meines Hauses. Es ist durchdacht und praktisch und ich habe bewusst auf architektonische Spielereien wie Walmdach, Erker, versetzte Fassaden, Türmchen, u.s.w. verzichtet. Diese erhöhen unnötig die Baukosten und tragen kaum zum Wohngenuss bei.

Ich zeige hier erst einmal in einer Skizze, wie mein Haus konstruktiv ineinander steckt. Tragende Wände sind in rot, nicht Tragende Wände in blau dargestellt. Den Dachfirst und den Umriss des Daches habe ich grün gezeichnet. Zur Vereinfachung  habe ich Türen und Fenster weggelassen. Unüblicherweise sind im Parterre Flur und die Schlafzimmer, Bad, Gäste-WC u.s.w. zu finden, im 1. Stockwerk finden Sie unser Wohn/Esszimmer, die Küche und das Arbeitszimmer. Die Länge unseres Hauses ist gut 11,00 m und  die Breite 9,50 m. Dachneigung ist 25°.

                                                     

Man erreicht die Wohnräume über eine Treppe (wir selber haben eine Wendetreppe gewählt und die Metallkonstruktion von Marco, meinen Sohn zusammen schweißen lassen, die buche Stufen wurden vom Schreiner geliefert). Neben unserem Haus befindet sich die Garage und da wir "oben wohnen", lag es auf der Hand auf dem Garagendach eine Terrasse anzulegen, die bequem aus dem Wohnzimmer zu erreichen ist. Durch den Verzicht einer Tragenden Wand (eine stählerne Säule zur Stützung des Firstes reicht schon), kann man den Wohnbereich großzügig gestalten. Ein weiterer Vorteil des "oben Wohnens" ist, dass man einen besseren Blick auf die Landschaft hat. Hat das Gelände ein Gefälle (wie bei uns), so ist ein weiterer Vorteil, dass man z.B. das Badezimmer  zum Teil "unter die Erde" bauen kann.

 

Wir haben bewusst auf einen Dachboden oder Speicher verzichtet und wohnen direkt unter der Schräge, dadurch ist das Raumgefühl noch großer. Die Dachpaneelen sind vernagelt mit dem First (20 x 40 cm Leimholz) und den Fußpfetten. Laut statischer Berechnung der Lieferfirma war dies für die Überspannung von 5,50 m zugelassen. Wenn man Bedenken hat, oder Paneelen eines anderen Systems bevorzugt, kann man ohne Probleme, zusätzlich so genannte Mittelpfetten montieren. Ich zeichne die hier als unterbrochene Linien.            

Poroton (Klicken für mehr Informationen)

Wie gesagt haben wir den Rohbau (Fundament, Bodenplatte, Kanäle, Mauerarbeiten, Betondecke und Ringanker) von einem Bauunternehmen machen lassen. Die Außenwände sind 36,5 cm dick. Die Tragende Wand im Erdgeschoß ist 30 cm dick, alle nicht Tragenden Wände sind 11,5 cm dick. Natürlich könnte man für die Innenwände auch anderes Material verwenden. Als man über ausreichend Zeit verfügt, lässt sich der Rohbau oder Teile davon auch in Eigenleistung erstellen. Porotonblöcke sind zwar groß aber verhältnismäßig leicht. Durch Verzahnung entfallen Stoßfugen (Mörtel). Die Lagen können mit einer Art Flüssigmörtel verbunden werden. Es ist also eine Art bauen mit Lego, wobei aber nicht auf eine Wasserwaage verzichtet werden kann. Ich brauche nicht erwähnen, dass man für die Fenster und Türen an die notwendigen Aussparungen, an der Oberseite für den Betonlatei (Außenwände) oder vorgespannte Lateien (Innenwände) denken muss.

  

 Unidek (Klicken für mehr Informationen)

In Deutschland wird ein Dachstuhl noch immer traditionell vom Zimmermann gebaut. Dafür werden etliche m3 Holz verarbeitet. Wenn der Dachstuhl fertig ist wird über die Sparren eine PVC Folie gelegt. Dann Pfannlatten, Dachziegel und fertig ist das Dach. Natürlich ist der Isolierwert 0,0. Deshalb wird nachträglich zwischen die Sparren Glaswolle gestopft und danach auf ein Lattengerüst Regipsplatten geschraubt. Natürlich müssen diese dann noch einmal angestrichen werden. Weil ich in Holland gute Erfahrungen mit Unidek-Paneelen gemacht habe, haben wir für unserer Haus auch solche Paneelen aus Holland kommen lassen. Komischerweise war kein Zimmermann bereit das Material (das übrigens auch kein deutscher Zimmermann kennt) zu verarbeiten.

Unidek liefert eine große Auswahl an sog. tragenden Dämmpaneelen mit einem Kern aus EPS (Kerndicke 107 mm, 150 mm, 166 mm und 232 mm). Natürlich mit der Zulassung des Deutschen Instituts für Bautechnik. Die Paneelen bestehen aus: zwei Konterlatten 30 x 30 mm Abstand 620 mm, Außenplatte 4 mm Spanplatte V 100 E1 mit grüner Folie, Innenplatte 4 mm Spanplatte V 100 E1 mit weißer Folie. Länge 4000 bis 10000 mm (jeweils 100  mm steigend). Gesamtbreite 1245 mm. Unidek-Paneelen sind mit Hilfe von Freunden sogar mit der Hand zu verlegen, obwohl ein Hebelift, den man mieten kann, die Arbeit sehr erleichtert. Nach dem Verlegen, kommen die Pfannlatten und die Dachziegel und man ist fertig. Glaswolle und Regips kann man vergessen, inkl. dem Streichen. Außerdem ist der Isolierwert viel höher als bei Glaswolle und, man spart Zeit und Geld.

Was überlasse ich den Spezialisten und was mache ich selbst?

Es gibt meines Erachtens einige Arbeiten die man besser Spezialisten überlässt. Ich meine hier das Verputzen der Wände und Verlegen der Estrichböden. Hier braucht man viel Erfahrung und spezielle Geräte, die man nicht einfach mieten kann. Eine nicht hundertprozentig gemauerte Innenwand kann nach dem Verputzen von einem Fachmann doch glatt und strack aussehen.

Das Verlegen der Dachziegel, die Montage der PVC-Dachrinnen (haben wir auch aus Holland kommen lassen, da "bakgoot" (rechteckig) besser zu unserem Haus passt, als die in Deutschland üblichen halbrunden Rinnen) haben wir mit Hilfe von Freunden auch selbst getan. Natürlich erst, nachdem ein Gerüst stand!

Die Montage von Fensterbänken (innen und außen), Zargen, Türen, das Verlegen von Fliesen und Kacheln in Bad, WC. und Küche, das Streichen der Innenwände, das Verlegen von Laminat und/oder anderen Fußbodenbelägen kann man leicht auch selbst tun. Ich habe weiterhin die Küchenmöbel und die Schränke im Badezimmer selber gebaut.

Küchemöbel selbst gemacht, Tipps und Tricks

Auch das selbst bauen der Küchenmöbel ist, wenn Sie meine Ratschläge befolgen, nicht besonders kompliziert. Punkt eins: Ihre Küche sollte aus Einzelschränken (eventuell auch einmal ein Doppelschrank mit großen Schubladen) zusammengebaut werden. Versuchen Sie nicht ein Küchenmöbel aus einem Stück von, sagen wir mal 3,65 m zu bauen. Erstens lassen sich solche langen Teile viel schwieriger verarbeiten und an Material spart man nichts ein. Als Material nehmen wir weiß lackierte Spanplatten von 19 mm. Das Zuschneiden überlassen Sie dem Baumarkt. Weil alle Einbaugeräte (Herd, Geschirrspüler, Kühlschrank) eine universelle Einbaubreite von 60 cm haben, nehmen wir diese 60 cm als Standard-innenbreite für unsere Schränke. Die Außenbreite ist dann 60 + 2 x 1,9 = 63,8 cm. Die Höhe der Schränke bestimmen Sie selbst und sie ist abhängig von der gewünschten Höhe der Arbeitsplatte. Wenn Sie diese mit 95 cm festlegen, dann ziehen wir die Höhe des Sockels = 20 cm + die Dicke der Arbeitsplatte = 3,5 cm ab, und kommen auf eine Außenhöhe des Schrankes von 95 - 23,5 = 71,5 cm, davon ziehen wir noch 2 x 1,9 cm ab, gibt also 67,7 cm Innenhöhe. Die Tiefe der Schränke ist Arbeitsplatte (60 cm) minus Übersteck an der Vorderseite (3 cm) +  7 cm (der Raum zwischen Rückwand des Schranks und der Küchenwand; diesen Raum benötigen wir für die Anschussstecker und Kabel und Wasserschläuche von unseren Einbaugeräten)= 50 cm. Nehmen wir an, dass Ihre Küche eine Länge von 3,65 m hat, und über diese Gesamtlänge möchten Sie Ihre Küchenmöbel/Arbeitsplatte haben, dann teilen Sie 365 durch 63,8 und stellen fest, dass Sie genau 5 solcher Schränke einbauen können und ein Raum von 46 cm übrig bleibt. Da könnten wir dann einen Schrank von 46 cm einbauen. Sicherheitshalber nehmen wir 1 cm weniger. Wir bekommen also fünf Schränke von 63,8cm und einen von 45 cm Breite. Die unterschiedlichen Spanplattenpaneelen  werden laut folgender Skizze mit speziellen Spanplattenschrauben zusammengebaut. Als Rückwand nehmen wir 4 mm dickes Hartfaser-Holz, das mit kleinen Schrauben befestigt wird. Bevor wir unsere Schränke zusammenbauen bringen wir auf den Vorderseiten Umleimer an (mit heißem Bügeleisen). Der Umleimer ist etwa 1 mm breiter als die Spanplatte und kann mit einem speziellem Messer nach dem Verkleben an der Kante abgeschnitten werden.

Unter alle Schränke kommt ein Sockel. Den können wir aus einem Stück unbehandelter Spanplatte herstellen (später wird diese Vorderseite abgedeckt mit dem gleichen Material aus dem der Fußboden besteht, d.h. mit Fliesen oder, wie bei uns, mit Laminat. Den Sockel machen wir 5 cm schmaler als die Schränke sind. Folgende Skizze zeigt, wie man den Sockel zusammenbaut.

Unsere Zuschneideliste sieht für oben erwähntes Beispiel wie folgt aus (Material für Bretter und/oder Schubladen ist nicht berücksichtigt):

  • 10 x 63,8 x 50 cm (weiß)

  •  2 x 45 x 50 cm (weiß)

  • 12 x 67,7 x 50 cm (weiß)

  •  5 x 63,8 x 70 cm (Hartfaser-weiß)

  •  1 x 45 x 70 cm (Hartfaser-weiß)

  •  1 x 365 x 45 cm (unbehandelt)

  •  2 x 365 x 18,1 cm (unbehandelt)

  •  5 x 41,2 x 18,1 cm (unbehandelt)

Erst wird der Sockel (ohne Deckel) 7 cm von der Wand entfernt mit Winkeleisen waagerecht an dem Estrichboden befestigt. Dann kommt der Deckel Drauf und darauf schrauben Sie dann Ihre vormontierten Schränke. Die Rückwand des Schranks ist bündig mit der Rückwand des Sockels. Die Schränke werden mit einer Schraube auch noch mal mit einander verbunden. Dann kommen die Bretter und Schubladen deren Höhe Sie selbst bestimmen und von denen der Zusammenbau im Prinzip gleich ist wie bei den Schränken. Im Baumarkt gibt es spezielle Schienen für Küchenschubladen. Die Breite der Schubladen ist 60 cm minus der Breite der Schienen. Boden der Schubladen auch aus 4 mm Hartfaser. Bestimmen Sie erst  wie viel Schubladen in einen Schrank kommen sollen und mit welcher Höhe. Dann nehmen Sie pro Schublade 2 cm weniger Höhe, damit Sie später bei der Montage der Fronten  "Spielraum" haben und sich die Schubladen beim rein und raus schieben nicht berühren können. Danach montieren Sie die Einbaugeräte (die genaue Stelle der Steckdosen, Wasserhähne u.s.w. hatten Sie natürlich vorher schon genau bestimmt).

Die Türchen und Fronten der Schubladen habe ich aus 12 mm Sperrholz zuschneiden lassen und rundum etwa 1 mm kleiner als die Außenmaße der Schränke. Danach habe ich die Ränder schön mit der Schleifmaschine abgerundet und dann lackiert (blau). Verchromte Griffe geben den finishing Touch. Die Türen werden abgehängt mit sog. Einbohrscharnieren und die Fronten der Schubladen werden mit Schrauben von innen an die Vorderseite der Schubladen befestigt.

Für Hängeschränke gelten die gleichen Montageregeln. Nur Tiefe und Höhe bestimmen Sie selbst. Wir haben für unsere Hängeschränke 90 cm Höhe gewählt. Wichtiger Tipp: Wegen des hohen Gewichts der Hängeschränke sollten Sie, bei Porotonwänden, beim Aufhängen eine spezielle Methode anwenden. Im Baumarkt kann man darüber mehr erfahren. Man bohrt erst ein Loch, darin kommt eine Art Sieb, die voll gespritzt wird mit einer 2-Komponenten Füllung, da hinein kommt ein Gewindestück von 6 mm. Das überschüssige Füllung dringt durch das Sieb in die Hohlräume des Porotons. Das Ganze lässt man aushärten. Dann kommt der Schrank, in das Sie ein Winkeleisen montiert haben. Die Winkeleisen gehen über das Gewindestück und werden mit einer 6 mm Mutter festgesetzt. Siehe Skizze:

 

Übrigens ist dieses System auch sehr gut geeignet für das Aufhängen von Heizkörpern, Hänge-W.Cs, u.s.w.

Als letztes wird die Arbeitsplatte montiert. Aber erst sägen wir die Öffnungen für die Spüle und den Herd. Die Arbeitsplatten sind in Baumärkten in großer Auswahl an Dessins zu kaufen. Wir haben uns für Buche entschieden, da diese gut harmoniert mit der blauen Farbe unserer Schranktüren. Die gewünschte Länge lässt man wieder zuschneiden. Die Arbeitsplatte wird an der Wand auf die Schränke gelegt und von innen mit einigen Schrauben gesichert. Erst wenn unsere ganze Küche montiert ist, fangen wir an die Wände zu fliesen.

Heizung, Wasser und Elektrizität

Obwohl diese Arbeiten offiziell nur von Meisterbetrieben gemacht werden dürfen, habe ich es doch geschafft mit einem Elektriker und einem Installationsbetrieb für Wasser, Heizung und Sanitär, gute Absprachen zu treffen. Ich hatte mich verpflichtet alle notwendigen Montagematerialien bei diesen Firmen zu kaufen, - nicht so Badewannen, Waschbecken, WC-Schüsseln u.s.w., die habe ich in Baumärkten besorgt, die sehr günstige Angebote hatten. Röhre, Leitungen und Stromdrähte konnte ich so selbst verlegen und  die Geräte selbst montieren. Aufgabe der Spezialisten war die Beratung, die zur Verfügungstellung von Spezialwerkzeugen, die Kontrolle und die Endmontage an die Dienstleitungen und die Anfrage der Lieferung von Elektrizität, Wasser und Gas bei den Dienstbetrieben. Es hat perfekt funktioniert! Natürlich braucht man einige Kenntnisse von der Materie und man muss für die Wasser- und Heizungsleitungen gut löten können. Auch kann es nicht schaden einige kleine Bücher, die man beim Baumarkt bekommen kann, zu studieren. Ich erwähne die Serie "do it yourself" aus dem Compaktverlag.

Heizung - Tipps und Tricks

  • Ein Beispiel wie ich die Ringleitung meiner Zentralheizung verlegte. Einfach auf der Betondecke liegen die primären Zu- und Abfuhrröhren (22 mm Kupfer). Durch Löcher in der Betondecke gehen die sekundären Röhren (18 mm) zu den Heizkörpern ins Erdgeschoss. Die Röhren auf der Decke müssen natürlich isoliert werden.

  • Ohne eine komplizierte Transmissionsberechnung zu machen, kann die benötigte Kapazität pro Raum einfach bestimmt werden, wenn man für jeden m3 50 kW (für das Badezimmer 55kW und für die Schlafzimmer 45 kW) annimmt. Ist ein Raum 6 x 5 m und 2,50 hoch, dann braucht man 6 x 5 x 2,50  x 50 (bzw. 55/45) = 3750 kW. Ist das Fenster 2 m breit und  die Unterseite der Fensterbank bis zum Fußboden 70 cm hoch, dann sucht man in der Tabelle eines Heizkörperlieferanten, einen Heizkörper mit genannter Leistung und einer maximalen Länge von 2 m sowie maximaler Höhe von 50 cm. (Man hat dabei den Wahl aus 1, 2, 3 oder 4 Paneelen entweder mit oder ohne Konvektorblech). Das wird in der Praxis nie Hundertprozentig hinkommen. Also bei Räumen gen Norden einfach etwas mehr Leistung nehmen, und bei Räumen gen Süden etwas weniger. Hat der Raum 2 Fenster, dann verteilt man die benötigte Leistung einfach über beide Fenster.  Als Heizquelle haben wir einen Wandheizkessel von Junckers gewählt. Er hängt oben in der Abstellkammer und nährt sich mit Flüssiggas. Ein doppelwandiges Abgas/Frischluftrohr von etwa 1, 5 m Länge durchs Dach reicht aus. So brauchten wir keinen teuren Schornstein und Räume für Heizöltanks.

  • Die sekundären Röhren kommen schön gerade mit einem Abstand von 10 cm und etwa 8 cm von der Wand entfernt von oben aus der Decke. Mit einem speziellem Abstandshalter werden die Leitungen an der Wand fixiert. Die Anfuhrleitung wird mit dem Thermostat-Ventil verbunden, die Abfuhr an eine spezielle Abfuhrkupplung. Nicht vergessen ein Entlüftungshahn zu montieren.

  • Die kupferne Röhre lassen sich mit einem einfachen Biegeeisen gut biegen, wodurch viel Lötarbeiten entfallen.

  • Wie man die Leitungen genau nebeneinander verlegen kann, zeige ich in der folgenden Skizze. Ein T-Stück 22 x 18 x 22 mm ist des Rätsels Lösung. In die beiden Seiten von 22 mm kommt die primäre Leitung, in die von 18 mm ein Bogen von 18 Innen/18 Außen. In das Teil 18 Außen kommt die sekundäre Leitung.

 

  • ACHTUNG. Sobald die Heizungsanlage fertig ist, muss der Installateur mit Luft alle Leitungen abdrücken, zur Kontrolle auf eventuelle Dichtungsfehler. Lassen Sie den Druck 24 Stunden auf dem System und kontrollieren Sie eventuell den Druckverlust nochmals selber mittels eines einfachen Manometers, das Sie nah am Heizkessel im System montieren.

                  

Elektrizität - Tipps und Tricks

  • Auch die Elektrizitätsanlage, d.h. das Verlegen der Kabel, u.s.w. ist nicht furchtbar kompliziert. A und O ist eine gute Absprache mit einem Elektriker. Mit ihm wird die Zahl der Stromkreise festgelegt. Ein Stromkreis versorgt  einen bestimmten Raum oder Räume, oder ein bestimmtes Gerät mit Strom. Die Zahl der Stromkreise hat weniger mit der Größe des Raumes zu tun, als mit der maximal aufzunehmenden Wattleistung. Der Herd, Waschmaschine, Geschirrspüler u.s.w. benötigen eine hohe Wattleistung und sind deshalb auf einen eigenen Stromkreis angewiesen, d.h. es geht eine Leitung von einem dieser Gerät direkt zum Anschlusskasten. Mit dem Anschlusskasten, in dem Schutzschalter, der Stromzähler, der Trafo für die Hausklingelanlage  u.s.w. ihren Platz finden, beschäftigen wir uns nicht. Was wir tun sind die Kabel der verschiedenen Stromkreise verlegen. Ich muss sagen, dass ich in Neubauhäuser ab und zu eine Mischung der verschiedensten Arten von Kabeln sehe, die einfach mit Nägeln auf den Wände befestigt werden. Es ist ein Wald von 4-, 3- und 2-adrigen Kabeln, deren System jede Logik entbehrt. Ich will nicht voreingenommen sein, aber das in den Niederlanden vorgeschriebene System scheint viel einfacher und sicherer zu sein und macht es leichter Reparaturen auszuführen oder das System zu erweitern. Möchten Sie in einem Raum neben dem Lichtschalter später auch noch eine Steckdose montieren, dann ist das in Deutschland meistens nicht möglich. Von dem in der Unterputzdose anwesendem 3-adriigem Kabel, ist der schwarze Draht der Stromführende, der blaue wird als Schalterdraht - zur Lampe- verwendet und der grün/gelbe Schutzleiter ist abisoliert. Für eine Steckdose fehlt also der Nullleiter.

  • Es wäre viel einfacher, und so rate ich auch zu arbeiten, Schlitze in die Wände zu schleifen und darin ein flexibles Rohr zu verlegen. Später ziehen Sie die notwendigen PVC-Stromdrähte (1 adrig- 1,5 mm) durch das Rohr. Zum Durchziehen benutzen Sie eine so genannte Ziehfeder. Sie sparen massenweise Kabel gegenüber dem auf der Wand verlegten Drähtewald. Wählen Sie die Farben wie folgt: Braun für Phase (Strom), Blau für Null (Neutral), Schwarz für alle Schalterdrähte und Grün/Gelb für die Schutzleitungen. Pro Stromkreis kommen alle Leitungen zusammen in einer so genannten Zentraldose, von dort aus gehen 3 PVC-Drähte (Braun, Blau und Grün/Gelb) direkt zum Anschlusskasten (bzw. zu der Stelle, an der später dieser Kasten kommen soll). Haben wir 10 Stromkreise, dann kommen also 10 flexible Röhren, je mit 3 Stromdrähten, zusammen. Logischerweise fängt man mit diesen Arbeiten an, wenn der Rohbau fertig ist. Zuerst macht man den Plan, wo in den unterschiedlichen Räumen die Beleuchtungskörper hinkommen sollen, wo die Lichtschalter sein sollen und wo und wie viel Steckdosen gebraucht werden. Achtung, ich habe bewusst keine separaten Stromkreise für Steckdosen und Beleuchtung/Schalter gewählt. Dies würde wie vorhin erwähnt alles unnötig kompliziert machen. Die flexiblen Röhren habe ich außer in den Wänden auch auf der Bodenplatte und an der Decke verlegt. und natürlich mit speziellen Kabelklemmen gesichert. Später kommt der Estrich drauf und sollte irgendwo etwas nicht in Ordnung sein, ist die  Reparatur immer unproblematisch. Ich werde hier schematisch andeuten wie man einen Stromkreis anlegt und wie man Rohr bzw. Kabel von einem Beleuchtungskörper eines Raumes im Erdgeschoß bis zur Zentraldose verlegt.

 

  • Man sollte die Zentraldose (auch Verteilerdose) in eckiger Ausführung 10 x 10 cm nehmen und wie die Einbaudosen so tief wie möglich. Beim Einbauen in die Wand sollten die Dosen  etwa    1 cm raus stecken. Nach dem Verputzen liegt die Vorderseite dann gleich hoch, wie der Putz. Die Deckel der Zentraldosen können dann einfach mit der Wand zusammen gestrichen oder tapeziert werden. Bei den Räumen im Obergeschoß kann man die Zentraldosen z.B. da verlegen, wo ein Schrank geplant ist.

  • Leitungen dürfen nicht diagonal in der Wand verlegt werden. Horizontal ist der Mindestabstand von Boden oder Decke 30 cm und vertikal 15 cm aus der Ecke des Raumes oder neben der Türöffnung.

  • Der Einbauherd wird auf 3 Phasen angeschlossen, d.h. es gehen 3 braune, 1 blauer und 1 gelb/grüner Draht vom Anschlusskasten zur speziellen (für 3-Phasen geeigneten) Steckdose.

  • Die Kabel für Telefon, Fernsehen (Coax-Kabel), Hausklingelanlage, Lautsprecher u.s.w. habe ich in eigene flexible Röhren verlegt. Diese dürfen niemals gemeinsam mit Stromleitungen verlegt werden.

  • Im Wohnraum habe ich eine spezielle Fußbodensteckdose eingebaut, genau an der Stelle wo wir unsere Couch geplant hatten. Diese Steckdose ist also genau unter der Couch. Von dieser Steckdose gehen die Kabel aus für eine Stehlampe und eine weitere Lampe, die auf einem Tisch neben den Couch steht. So gibt es keine Kabel von der Wand zu diesen Lampen. Dies ist optisch schöner und weniger gefährlich, weil man nicht über die Kabel stolpern kann.  

Wasser  und Sanitär - Tipps und Tricks

  • Auch das Verlegen der Wasser- An- und Abfuhrleitungen ist ohne Probleme zu bewerkstelligen.  Wasser wird genau wie bei der Elektrizität in Gruppen eingeteilt. Meistens reichen 2 bis 3 Gruppen, Küche, Badezimmer, Gästebad und/oder- Klo und eventuell eine für den Wasserhahn außen zur Gartenbewässerung. Jede Gruppe erhält ein eigenes Absperrventil mit Abzapfhahn. Weil auch das Abzapfen der Röhre, die auf der Bodenplatte liegt möglich sein muss, sorgt man dafür, dass in der Bodenplatte ein Teil mit einer Grube ausgespart wird, in die das Ventile mit Abzapfer für die Gruppe kommt. Für die Anlage kann man sowohl Kupfer- als auch Kunststoff-Röhren verwenden. Ich habe Kunststoff genommen (Fusiotherm 32 und 25 mm) und die mit einem speziellen Gerät des Installateurs zusammengeschweißt. Biegen dieser Röhre ist nicht möglich, man braucht also viele Bögen. Kunststoff soll weniger anfällig sein für hartes, kalkhaltiges Wasser. Natürlich werden die Röhre teils über der Bodenplatte oder Decke  und teils in der Wand (Schlitzen schleifen) verlegt. Man sollte das ganze bis ins Detail planen, weil man mit warmem und kaltem Wasser rechnen muss. Die Kaltwasseranschlüsse sind bekanntlich links, die für warm rechts.

  • Nehmen Sie für die Dusche immer einen so genannten Thermostathahn. Man kann die gewünschte Temperatur einmal einstellen und sobald man den Hahn aufdreht braucht man nicht erst längere Zeit Kalt- und Warmwasser zu mischen bis die gewünschte Temperatur erreicht ist.

  • Weil es für uns angenehm ist, habe  ich unsere (Hänge-Toiletten höher gehängt als üblich, so wie in der Montageanleitung angedeutet. Auch das Waschbecken und der Spüle, sowie das Arbeitsblatt in der Küche sind  bei uns  höher als üblich, wir sind eben groß.

  • Abfuhrrohre zu verlegen ist eigentlich ein Kinderspiel. Die Gummiabdichtungen der T-Stücke, Boden u.s.w. sorgen für eine optimale Dichtung und  lassen sich, wenn nötig leicht drehen.

  • Achten Sie darauf, dass die Oberseite der Hauptkanalröhre nicht über die Bodenplatte hinausragt. Dies könnte beim  Anschuss der Toiletten Probleme ergeben.

  • Lassen Sie während des Rohbaus den Schacht des Standrohres für die Abfuhr der Spüle oben schon im Mauerwerk und Decke aussparen.

  • ACHTUNG. Sobald die Wasseranlage fertig ist, Drehen Sie so genannte Baustopfen in alle Anschlüsse für Wasserhähne. Der Installateur wird dann mit Luft alle Leitungen abdrücken zur Kontrolle auf eventuelle undichte Stellen. Lassen Sie den Druck 24 Stunden auf dem System und kontrollieren Sie eventuell den Druckverlust nochmals selber mittels eines einfachen Manometers, das Sie direkt hinter oder auf das erste Absperrventil hinter dem Wasserzähler montiert haben.

  • Allgemeiner Tipp! Während des Rohbau bedenken, dass für die Dienstleitungen, Wasser, Elektrizität, Gas und Telefon spezielle Durchfuhrrohre verlegt werden (durch oder unter der Fundierung und eine Aussparung in der Betondecke) durch die die Dienstleitungen ins Haus gelangen können. Normalerweise kommt der Wasserzähler mit Wasserfilter und Absperrventil in die Ecke eines Raumes, z.B. der Waschküche. Darüber kommt der Anschlusskasten für Elektrizität, Telefonanschluß und eventuelle Gaszähler.

 

Angebote und Preisvergleich

Man sollte für alle Materialien und Arbeiten die man zukaufen will, wenigstens drei Angebote einholen. Dies gilt insbesondere für teurere Dinge, wie Rohbau, Kunststoff-Fenster und -Türen, Treppe, Verputzen und Estrichboden. Preise für Installationsmaterial, Sanitär u.s.w. sind bei den verschiedenen Baumärkte oft sehr unterschiedlich, deshalb Preisvergleich. Man kann natürlich das Haus so teuer machen wie man selber will. Mann kann wählen zwischen einfachen weißen Fliesen aus dem Baumarkt oder italienischem Marmor. Man kann einen Fußboden aus  Eichen-Parkett nehmen, oder das viel günstigere Laminat. Man kann Fensterbänke aus Travertin speziell beim Steinmetz zuschneiden lassen oder wählen aus einer Reihe von Kunststoff-Fensterbänken im Baumarkt. Ein Preisvergleich ist nicht zuletzt auch für die Finanzierung Ihres Hauses nötig. Es gibt Banken, die wenn man erwähnt, dass man 30 bis 40% Prozent des Gesamtbaus in eigener Leistung machen will Bedenken dagegen haben (sie glauben einfach nicht, dass sie das schaffen können). Selbst bauen ist in Deutschland auch nicht so üblich wie in Belgien oder in den Niederlanden. Ich habe aber gute Erfahrung gemacht mit der Sparda-Bank.

Der Architekt, der Statiker und die Baugenehmigung

Wer nicht den von mir entwickelte Baukonstruktion wählt, sondern einen Architekten sein Haus entwerfen lässt, muss damit rechnen, dass diese meistens bestimmen wollen wer die Baufirma, der Baumaterialen-handel, der Verputzer, der Fenster-Lieferant, der Elektriker, der Zimmermann, der Dachdecker, der Heizungsinstallateur, u.s.w. sein soll. Er erledigt dann auch die Angebotseinholung und bestimmt wer mit den unterschiedlichen Arbeiten beauftragt wird. Das er dabei immer nur das Interesse des Bauherrn im Auge hat, ist fraglich. Komischerweise haben die meisten Architekten keine Ahnung von Statik. In ihrer Ausbildung wird darauf unzureichend eingegangen. Dies bedeutet, dass man für komplizierte Häuser und Gebäude auch noch einen Statiker braucht. Diese Tatsache wird immer wieder hochgespielt und als Argument benutzt um vom Selbstbau abzuraten. Unser Haus ist konstruktiv äußerst einfach. Es ist nicht nur einfach zu bauen, sondern verlangt auch keine aufwändigen statischen Berechnungen. Die vom Bauamt für meine Bauweise verlangten statischen Berechnungen betreffen höchstens die Betondecke und die der Dachkonstruktion. Diese werden aber auf Wunsch von den diesbezüglichen Lieferanten als Service mitgeliefert. (Man sollte dies aber im Voraus klären). Bei einem so genannten Architektenhaus übernimmt der Architekt meistens auch die Bauaufsicht. Seine gesamten Bemühungen kosten daher sehr viel Geld (etwa 10% der gesamten Bausumme, die er überschlägt mit einem festen Preis pro m3 Inhalt des Hauses). Sie machen aber auf Grund meines Plan-Prinzips ihren eigenen Entwurf, Sie kaufen selber ein und tun sehr viel selbst, inklusive der Baubeaufsichtigung. Trotzdem brauchen sie einen Architekten, der die offiziellen Baupläne mit den notwendige Beilagen erstellt und den Bauantrag einreicht. Ein solchen Architekt lässt sich aber auch finden. Ich hatte meinen Entwurf auf dem PC mit einem sehr einfachen Programm gemacht und eine genaue Vorstellung von dem, was ich wollte bzw. nicht wollte. Der Architekt ließ an Hand meiner Vorlagen die offiziellen Pläne von einer Bauzeichnerin machen. Weiterhin kam ich mit ihm überein, dass er als Bauleiter auftreten sollte in den Momenten, in denen ich ihn wirklich brauchte, (vor dem Betonieren der Fundamente und Bodenplatte, beim Verlegen und Betonieren der Decke). Die Zusammenarbeit mit meinem Architekten verlief sehr angenehm und hat nur knapp € 1.000,-- gekostet.

Das Softwarepaket "3D Traumhaus-desiner" von Data Becker

Ich habe damals, also vor etwa 14 Jahr, die  Grundrisse meines Hauses konstruiert mit ein einfaches Softwareprogramm von Data Becker, der "Wohnungplaner". Inzwischen gibt es auch von Data Becker, das Softwarepaket "3D Traumhaus-desiner" . Trotz viel Kritik die man im Internet findet, lohnt es sich dieses Programm  an zu schaffen, denn die Einteilung in den unterschiedliche Räume, Montage von Türen und Fenster Treppen, usw, ist nicht sehr kompliziert. Schon die erstellten Grundriße sind für jeden Architekten eine große Hilfe beim erstellen der notwendigen Bauzeichnungen. Ihre Vorarbeit ist für ihn eine große Hilfe und seine Kosten werden erheblich geringer sein. Das Programm bietet weiterhin die Möglichkeit die Ihneneinrichtung zu gestalten mit Möbel, Kücheeinrichtung, Sanitäreräume usw. Alle Aussenansichten können in 3 D betrachtet und ausgedruckt werden, genau so wie die Einteilung und Einrichtung der unterschiedliche Räume. Sogar eine Wanderung durch Ihren Traumhaus als kurzer Film ist möglich.

Bauvertrag

Als letztes möchte noch hinweisen auf den Bauvertrag, den Sie mit Ihrem Bauunternehmer, der den Rohbau versorgt abschließen sollten. Insbesondere kleinere lokale Firmen halten einen Bauvertrag meistens für nicht so wichtig, aber ich rate Ihnen, man weiß ja nie, einen solchen Vertrag abzuschließen. Im Falle, dass Ihnen das Bauunternehmen keinen Vertrag vorlegt, schreiben Sie selbst einen, in zweifacher Ausfertigung am Beispiel der angehängte Seite (Konzept). Sie unterschreiben selbst und verlangen die Unterschrift des Bauunternehmers.

Ich hoffe, dass ich mit meinen Tipps, die aus eigener Erfahrung entstanden sind, auch Sie davon überzeugt habe, dass selbst bauen erstens möglich ist, zweitens viel Geld spart und drittens ein unbeschreibbar gutes Gefühl gibt.